Schräger Skulpturenpark

Den gesamten Tag verbrachten wir im Schüttel-Bus, da wir für die 380 km nach Vientiane 11 Stunden brauchten. Bus fahren grenzt hier wirklich an eine sportliche Leistung, da alle Muskeln zum Stabilisieren des Körpers benötigt werden. Würde man wegen Turbulenzen im Flugzeug so in seinem Sitz herumgeworfen werden, dann müsste man sich anschnallen.  Abends kamen wir also in Vientinane an und nahmen uns ein Zimmer für 17 Euro im echt gemütlichen Souphanaphone Guesthouse. Wir hatten sogar einen Duschvorhang! Unser Aufenthalt in Vientiane war kurz und wir haben nur einen kurzen Spaziergang zum Mekong und durch unser Viertel gemacht.  Das Flussbett des Mekong war halb leer und ansonsten scheint Vientiane eine ruhige, kleine Hauptstadt mit ein paar Kolonial-Holzhäusern zu sein. Mittags fuhren wir dann über die Freundschaftsbrücke über den Mekong nach Nong Khai, wo wir im  Mut Mee Guesthouse landeten.  Hier bekamen wir ein nettes Zimmer mit Gemeinschaftsbad für knapp 10 Euro. Besonders toll war das schöne Gartenrestaurant am Mekong mit leckerem Essen und freundlichem Personal, wo wir dann den Rest des Tages verbracht haben und unter anderem Christinas neuen Lieblingsnachtisch, nämlich Mango mit Klebreis, gegessen haben. Hierbei wird Klebreis mit Palmzucker und Kokosmilch verrührt und über die hier stets reifen, äußerst leckeren Mangos wird noch eine süße Kokossoße, die auch leicht salzig ist, gegossen. Ein Traum! Wir haben euch auch noch nicht berichtet, dass es hier in Thailand (auch in Laos) so lustige Geisterhäuser gibt. Vor jedem Haus steht ein mehr oder weniger kleines, kitschiges, exzessiv verziertes Häuschen (s. Foto) für die bösen Geister. So soll verhindert werden, dass sie in das Wohnhaus mit einziehen. Und um ganz sicher zu gehen, dass ihnen das Geisterhaus auch gefällt, liegen dort häufig auch kleine Gaben vor, wie z.B. Obst, Schnaps, Blumen oder Fanta.  Am nächsten Tag schlenderten wir zunächst über den Markt und fanden wieder allerlei Interessantes und Kuriositäten. Anschließend fuhren wir zum Salakaewkoo Skulpturenpark, wo ein laotischer Künstler, der vor vielen Jahren aus seinem Heimatland geflüchtet ist, teilweise exzentrisch anmutende, bis zu 30 m hohe Figuren aus Beton geformt hat. Alle Figuren sind buddhistisch oder hinduistischen Ursprungs und sehen dementsprechend „fantastisch“ aus. Am Abend nahmen wir dann einen Nachtbus nach Bangkok, um von dort aus unseren Flug nach Frankfurt zu nehmen.

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