Tops & Flops im Rückblick

Orte/Unternehmungen „Tops“

Rincon de la Vieja-Nationalpark, Costa Rica: wandert auf jeden Fall zu der traumhaften Lagune (die, die weiter weg ist von den beiden).
Tortuguero, Costa Rica: Kanufahrt mit Biologin Barbara (ohne Motor!) durch die Regenwald-Flusslandschaft – wow!
Cahuita-Nationalpark, Costa Rica: Wanderung im Regenwald am Meer mit Karibik-Flair!
Otavalo, Ecuador: riesengroßter, bunter Anden-Markt. Unbedingt früh gehen, bevor die Touristenmassen aus Quito ankommen.
Besteigung des Pichincha, Quito, Ecuador: tolle Bergwanderung, die man bei guter Fitness und guter Höhenverträglichkeit allein unternehmen kann. Super anstrengend, für die letzten Hundert Meter braucht man die Hände (Aufstiegsweg grob merken!), aber der Ausblick belohnt!
Puerto Lopez, Ecuador: zur Walzeit absolut lohnenswert, sonst eher nicht. Für 35 – 40 Dollar kann man eine Schiffstour mit Wahlbeobachtung (Sichtgarantie!) auf die Isla de la Plata (Galapagos für Arme) buchen, wo es viele tolle Vögel gibt.
Wanderung zur Lagune 69, Huaraz, Peru: anstrengende Wanderung zur einer stechendblauen, auf knapp 5000 m liegenden Lagune durch wunderschöne Gebirgslandschaft und mit Blick auf Gletscher.
Chavin de Huantar, Peru: lieber weniger Tage in Huaraz verbringen und dafür die spektakuläre Fahrt über die Anden in das wesentlich ruhigere und authentischere Chavin unternehmen, wo es trotzdem tolle Unterkünfte und faszinierende archäologische Anlagen á la Indiana Jones gibt. Führung machen!
Macchu Pichu, Peru: unsere extrem hohen Erwartungen wurden übertroffen! Atemberaubend.
Titicacasee, Bolivien: Auf jeden Fall eine Nacht auf der Isla del Sol im Titicacasee verbringen und den spektakuklären Sonnenuntergang mit Blick auf die Cordillera Real erleben
Rurrenabaque, Bolivien: auf jeden Fall eine Pampas- UND eine Amazonas-Tour machen. Bei der Amazonas-Tour nicht so knausern und einen der besseren Anbieter nehmen,  weil man mehr „allein“ im Dschungel und nicht in Großgruppen unterwegs ist
Jeep-Tour durch den Salar de Uyuni und Altiplano, Bolivien: schaut, dass die Jeeps gut in Schuss sind und besteht auf einer sicheren Fahrweise. Hier haben wir viel Schlechtes gehört. Absolut faszienierend und unwirklich. So was seht ihr nur dort!
Besteigung des Villarica, Chile: Hierfür muss man schon fit sein, um die 1500 Höhenmeter auf Schnee und Eis hochzukommen. Oben wird man dann mit dem Blick in einen dampfenden Vulkankrater, einer tollen Aussicht und Stolz mehr als belohnt. Anbieter Aguaventura sehr empfehlenswert.
Los Glaciares Nationalpark, Argentinien: sowohl Perito Moreno-Gletscher als auch Wanderungen bei El Chaiten. Solltet ihr finanziell und zeitlich beschränkt sein, dann fahrt auf jeden Fall in diesen Park und lasst Torres del Paine weg. Letzterer ist unverschämt teuer (z.B. Eintritt 40 Euro, Bett im 6er-Zimmer ohne Bettzeug 40 Euro…..) und von El Chaiten aus kann man kostenfreie Wanderungen selbständig in den Los Glaciares-Park unternehmen. Los Glaciares ist mindestens genauso schön und man kann auf eigene Faust losziehen. Toll auch zum Zelten! Und er ist nicht so abgebrannt.
Ruta de los 7 lagos, Argentinien: Wer mal Lust auf einen Road Trip auf eigene Faust und unbefestigten Straßen hat, der ist hier richtig. Ruhig ein oder zwei Nächte im wunderschön und ruhigen Villa Traful einplanen.
Koh Phayam, Thailand: NOCH vom Massentourismus verschont. Tolle Strände und Wellen. Siehe auch untern bei Unterkünften.
Muang Ngoi, Laos: unser absolutes Highlight in Südostasien! Ruhig mehrere Tage einplanen zum Wandern, Entspannen und Aussicht genießen! Spektakulär!

Orte/Unternehmungen „Flops“

Eintrittskarte Archäologische Stätten im Heiligen Tal der Inka, Peru: ACHTUNG, es gibt Eintrittskarten (die auch ziemlich teuer sind), die für mehrere Attraktionen gelten; diese sind allerdings auf eigene Faust nicht innerhalb eines Tages zu erreichen. Also Eintagestour von Cusco oder „großes“ Eintrittsticket kaufen.
Puno, Peru:
hässlicher Ort, nicht mal der Titicacasee ist hier schön
Torres del Paine-Nationalpark, Chile: an sich wunderschön, aber maßlos überteuert und überlaufen. Man muss auch einen teuren Bus und Boot buchen, da man sonst nicht hinkommt. Teilweise verbrannt. Lieber im Los Glaciares-Nationalpark auf eigene Faust und umsonst wandern und zelten.

Unterkünfte „Tops“

Bocas del Toro, Panama: auf der Hauptinsel direkt am Park, heißt irgendwas mit Banane, Palme oder Kokos, sauber, gutes Preis-Leistungsverhältnis, nette Besitzer
Quito, Ecuador: Casa Bambu, supergutes Preis-Leistungsverhältnis, sauber, tolle Dachterasse mit Blick auf Quito und die Berge
Banos, Ecuador: Hostal Chiminea, supergutes Preis-Leistungsverhältnis, sauber, tolle Dachterasse mit super Aussicht, sehr gemütlich, nach Zimmer mit Balkon fragen!
Zamoa, Ecuador: Copalinga Lodge, etwas teurer, einfach, aber europ. Standard, vor allem für Vogelfreaks ein Paradies.
La Paz, Bolivien: Arthy’s Guesthouse, ein Ruhepol im chaotischen La Paz, hoher Standard (wir hatten seit Monaten keinen Fön und keine Mikrowelle mehr gesehen), nette Besitzer; etwas teurer als der Backpacker-Durchschnitt, aber es lohnt sich.
Rurrenabaque, Bolivien: nur ein allgemeiner Tipp: nehmt eine Unterkunft mit Innenhof, sonst macht ihr wegen der Motorräder die ganze Nacht kein Auge zu!
Amazonas bei Rurrenabaque, Bolivien: Berraco del Madidi-Dschungel-Lodge. Schon teuer, aber das Geld lohnt sich. Sollte man sich gönnen, da man richtig abgeschieden im Amazonas ist.
San Pedro de Atacama, Chile: Sol Naciento beim Meteoriten-Museum. Wohnatmosphären-mäßig kein Highlight, aber supergutes Internet und hervorragend, um den Preisschock zu überwinden, wenn man gerade aus dem billigen Bolivien kommt
Pucon, Chile: Hostal Donde Egidio. Super Wohnatmosphäre, die Küche hat man quasi für sich, supernette Besitzerin. Fragt nach dem kleinen Zimmer im ersten Stock mit Bad gegenüber (ist daher etwas billiger).
Puerto Varas, Chile: Casa Azul. Supergemütlich und sauber, tolles Preis-Leistungsverhältnis (wir waren im Mehrbettzimmer), nix für Hundeallergiker.
Puerto Natales, Chile: Tin House. Supergemütlich und sauber, sehr nette Besitzer, leckers Frühstück. Vielleicht das beste Hostel der Reise. Essengeh-Tipp: La cangreja roja, gemütliches und leckeres Fischrestaurant; recht billig da etwas außerhalb.
Bangkok, Thailand: River View Guest House (rivierviewbkk.com), ruhig gelegen, nahe Chinatown (gut für abendliches Streetfood), gute Preise, toller Blick von Dachterasse über Bangkok.
Bangkok, Thailand: Shanti Lodge. Nicht gerade ruhig und auch etwas „teurer“, aber das Restaurant und die Atmosphäre sind toll. Reserviert auf jeden Fall ein Zimmer mit Fenster. Wenn man mal wieder was mit westlichem Standard braucht gut geeignet.
Koh Phayam, Thailand: Palm Beach Bungalow; einzigartige, authentische Hippie-Style-Peter-Pan-Unterkunft; Aussteiger-Flair, sehr einfach, man muss schon mal beide Augen zudrücken. Supergutes Essen. Am Pier nach Juppie fragen (Koch, der auch deutsch spricht).
Luang Nam Tha, Laos: Zuela Guesthouse, mit Abstand die beste Unterkunft im Ort, sauber und günstig, vorreservieren!
Luang Prabang, Laos: Soutikone Guesthouse, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wie in Laos immer nach Zimmer im 1. Stock fragen, da nicht muffig.

Unterkünfte „Flops“

Zumbahua, Ecudaor: entweder verranzte oder teure Unterkünfte, lieber gleich nach Quilotoa weiterfahren
Rurrenabaque, Bolivien: nehmt nicht die Backpacker-Top-Empfehlung aus dem Lonely Planet: die Matratzen stinken widerlich nach Schweiß und sauber gemacht hatte auch niemand.
Muang Khua, Laos: schlechteste Unterkunft auf der ganzen Reise direkt am Fluss Nam Ou. Hat zwar eine nette „Terasse“ und man schaut von oben auf den Fluss, aber die Zimmer sind wirklich dreckelig, verwohnt und klamm. Und der Teebeutel meiner Teetrinker-Vorgängerin wurde für mich nochmal mit Flusswasser frisch aufgegossen. Bäääh.

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